Offener Brief ans Kultusministerium Hessen in der Causa Höcke

Betreff
Personalang. Höcke zHd Referat Z1 (Vaupel)

[…]

In einer umfangreichen Expertise über den ideologischen Hintergrund und Sprachgebrauch des Thüringer Fraktionsvorsitzenden der AfD, Björn Höcke bin ich auf beunruhige Fundstellen gestoßen, die darauf hindeuten, dass Björn Höcke 2011 und 2012, als er noch als verbeamteter Lehrer tätig gewesen ist, in extremer Weise den Nationalsozialismus verherrlichte und sich dafür aussprach, mittels einer nationalen Revolution die NS-Wirtschaftspolitik wieder herzustellen. Das stellt selbst noch die aktuellen rassistischen Äußerungen Höckes in den Schatten und wenn sich die Indizienkette als richtig erweist, bekannte sich Höcke während seiner Zeit als hessischer Lehrer zum Nationalsozialismus. Ich bitte darum, dass das hessische Kultusministerium diese Fundstellen überprüft. Ich kann leider in dieser Eingabemaske keine Dateien verschicken, daher bitte ich um eine Kontaktaufnahme.

[…]

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kemper

to be continuied …



13 Antworten zu „Offener Brief ans Kultusministerium Hessen in der Causa Höcke“

  1. Sehr schön! Die Dateien würden mich ja sehr interessieren – neugierig, wie ich bin. Ich bin sehr gespannt, was Du noch berichten kannst. 🙂

    Liebe Grüße,
    Sylvia

  2. Peter Friedrich

    Hoffentlich haben Sie Erfolg, lieber Andreas Kemper!!

  3. […] via Offener Brief ans Kultusministerium Hessen in der Causa Höcke — Andreas Kemper […]

  4. Was geht Sie dies an?

    1. Sie meinen, ein Bürger habe sich nicht in Staatsangelenheiten einzumischen? Falls Sie das wirklich meinen sollten, sind sie ein erbärmlicher Untertan, genau die bemitleidenswerte und gefährliche Figur, die Heinrich Mann in „Der Untertan“ beschrieben hat.

    2. Peter Friedrich

      Was soll diese Frage, Dr. Müller?

  5. Andreas: Sie sind der typische Psedolinke, der dem Volk die Wahlentscheidung diktieren will, Ihre Ablehnung direktdemokratischer Berteiligungen, Arbeiterkind, zeigt ja, wie Sie auf das Volk spucken!

    1. Ich lehne Volksentscheide dann ab, wenn sie zur Verschlechterung der Situation von diskriminierten Gruppen führen könnten. Z.B. sollten Volksentscheide über Gemeinschaftsschulen nicht zugelassen werden, weil sie immer zur Benachteiligung von Arbeiterkindern geführt haben. Und Volksentscheide zum Islam sind aus dem selben Grund abzulehnen.

  6. Da verdient jemand mit dem Thema AFD und gegen Volksbeteiligung sein Geld!

  7. Andreas: vergessen Sie meinen letzten Punkt! Ich bin nur für Abstimmungen über vorher beschlossene Gesetze, mrd. auf der Bundesebene! Über Grundrechte kann man keine Abstimmung durchführen, mit den Schulen sehe ich dies anders!

  8. Lieber herr Kemper,
    ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihremn wichtigen Hinweis an das Hess. Kultusmisnisterium. Björn Höcke ist ein selbstherrlicher rechtextremer Brandstifter. Er spielt mit dem Feuer.
    Dieter Thiel

  9. Hallo Herr Kemper, scheinbar interessiert sich das hessische Kulturministerium nicht für solche Angelegenheiten. Oder gibt es nach sieben Monaten schon irgend eine Reaktion auf Ihre Eingabe? Falls nicht sollten wir vielleicht andere Wege einschlagen um die relevanten Stellen zum Handeln zu zwingen.
    Herzliche Grüße,

    Thomas Ringwood

    1. Ich habe bislang keine Antwort auf meine verschiedenen Anfragen in der Causa Höcke erhalten, also gar nichts. Auch mein Beitrag als Sachverständiger im Hessischen Landtag zu den Verbindungen des hessischen Geschichtslehrers Björn Höcke zum bekannten Neonazi Thorsten Heise blieb ohne eine mir bekannte Resonanz aus dem Kultusministeriums. Ich verstehe nicht, was da los ist. Immerhin geht es um die Aufforderung, mittels einer Revolution die nationalsozialistische Wirtschaftsordnung auf rassenbiologischer Grundlage wieder herzustellen. Da müsste bei verbeamteten Geschichtslehrern die Schulaufsicht eigentlich hellhörig wären.

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