Junge Alternative: Höcke-Jugend abgewendet?

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Auf dem Bundesparteitag der Jungen Alternativen kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zur Neubestzung des Vorsitzes der JA zwischen den Landesvorsitzenden aus Thüringen, Philipp Meyer, und dem Landesvorsitzenden aus Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier.

Beim Bundesparteitag der Jungen Alternativen kam es gestern beinahe zum Eklat. Das neurechte Spektrum aus Süddeutschland wollte die Wahl vorziehen, zog dann aber ihren Antrag wieder zurück. Frohnmaier rechtfertigte das Manöver damit, dass die Bundesversammlung nahe an der holländischen Grenze (Bottrop) die süddeutschen Mitglieder benachteilige.

Es standen sich am Sonntag Philipp Meyer, JA Thüringen („Ich habe liberale Elemente, sehe mich aber deutlich auf der konservativen Seite verortet. Aber ich lehne jede Form von Extremismus und Polarisierung ab.“), und Markus Frohnmaier (frei von „liberalen Elementen“), JA Baden-Württemberg gegenüber.

Der „liberalere“ Jugendverband aus Thüringen postet bei Facebook solche Hoffnungen:

JA

Markus Frohnmaier sieht hingegen im neurechten Landesvorsitzenden Björn Höcke aus Thüringen sein Vorbild, steht also noch weiter rechts. Björn Höcke lud er zur letzten Weihnachtsfeier ein und ihm wurde unter der Überschrift „Der Aufsteiger“ das Titelblatt und die Titelstory des Magazins der Jungen Alternative gewidmet.

Björn Höcke vertritt originär neurechte Positionen, wie sie sich in neurechten Zeitschriften wie Sezession finden.

Gewählt wurde Phllipp Meyer aus Thüringen. Das wird den Parteivorsitzenden Höcke aus Thüringen nicht freuen. Aber vielleicht gelingt es dem Oberstudienrat, Philipp Meyer zu erklären, was unter „positiver Unterordnungsfähigkeit“ zu verstehen ist. Dann würde die Junge Alternative letzten Endes doch noch zu einer Höcke-Jugend gestählt.

2 Kommentare

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  1. Chris

    Übrigens wurde auf sozialen Netzwerken eben jene Umfrage in rechten Kreisen verfolgt mit Kommentaren wie „zeigt Ihnen, dass wir das Volk sind!“ So wie fast jeder TED.

    Und wenn dann ein Ted nicht nach ihren Vorstellungen aussah, war es die Lügenpresse, welche etwas verheimlichen wollte.

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