Der antifeministische Familienclan des „Adels“

· Allgemein
Nachfahren des Adels heiraten oft untereinander. Viele von ihnen teilen aber auch eine politische Agenda. Hier sieht man die Verbindungen eines Familienclans, der viele relevante Schaltstellen antifeministischer Institutionen inne hat.

Im Folgenden werden die Akteur*innen dargestellt, die sowohl antifeministisch engagiert, als auch zum sogenannten „Adel“ gehörend miteinander verwandt/ verschwägert sind. Dieser Familienclan bewegt sich in einer Parallelgesellschaft, ist aber wirkmächtig. Es handelt sich nicht nur um ältere Menschen, sondern Akteur*innen wie Imre Habsburg oder Johanna Hohenberg zeigen, dass der „Adel“ nicht ausstirbt. Im Gegenteil: Die aktuelle kapitalistische Phase führt zu Refeudalisierungsprozessen, reich wird, wer reiche Vorfahren hat. Diese Vermögensverteilung fördert Rechtfertigungs-Ideologien wie den Familismus. Antifeminismus und Klassismus greifen hier Hand in Hand.

Zunächst zeigt das interaktive Schaubild, wie der Familienclan von Sven von Storch bis zu Hedwig von Beverfoerde strukturiert ist, anschließend wird auf einige der Akteur*innen konkret eingegangen. Ich gehe dort auch auf die Heeremans ein, obschon ich hier keine zeitnahe Verschwägerung gefunden habe. Viele andere Akteur*innen des Adels, die im deutschsprachigen Raum antifeministisch-familistisch aktiv sind (Ballestrem, Cornides, Thurn und Taxis, Zeppelin …), fehlen hingegen noch.

Zu den Akteur*innen im Einzelnen:

Sven von Storch

Sven von Storch, aufgewachsen im neoliberalen Folterstaat unter Pinochet, kämpfte bereits als Student zusammen mit seiner späteren Gattin -> Beatrix Herzogin von Oldenburg für die Rückgabe der Großgrundbesitze in der Ex-DDR an die Nachfahren des Adels.
Zusammen mit der Familie von Beatrix von Storch hat Sven von Storch den Verein „Zivile Koalition e.V.“ gegründet, zu dem ein Netzwerk verschiedener Kampagnen-Plattformen zählt. Die Storchs betreiben die Internet-Plattform „Freie Welt“, ein antifeministisch orientiertes Online-Magazin mit typischen AfD-Inhalten. Eine weitere von zahlreichen Internet-Auftritten ist die Initiative Familien-Schutz, ursprünglich wurde diese für die Zivile Koalition von -> Hedwig von Beverfoerde betrieben. Als jedoch Hedwig von Beverfoerde offiziell die Koordination von Demo für alle übernahm, ging die komplette Verantwortung der Initiative Familien-Schutz auf die Storchs über.

Beatrix von Storch

Beatrix von Storch, geborene Beatrix Herzogin von Oldenburg, ist mit -> Sven von Storch verheiratet, mit dem sie auch politisch das Kampagnen-Netzwerk „Zivile Koalition“ leitet. Ihre Cousine Eilika von Oldenburg hat mit Georg Habsburg-Lothringen eine standesgemäßere Partie gemacht. „Erzherzog“ Georg Habsburg-Lothringen ist der jüngste Sohn vom Thronfolger von Österreich-Ungarn, dem verstorbenen Otto Habsburg. Dieser saß im Kuratorium des rechtskatholischen Forum deutscher Katholiken.
Ihre Tante Marie Cécile von Preußen gehört zur Familie der Nachfahren vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. Mit Philip Kiril von Preußen, der bereits verschiedene antifeministische Petitionen unterschrieb und die Wiedereinführung eines Monarchen in Deutschland gar nicht so verkehrt findet, hat Beatrix von Storch das Vorprogramm zum Marsch für das Leben in Berlin organisiert.
Auch mit ihrem Cousin -> Paul Herzog von Oldenburg, Sohn von Cécile von Preußen, verbindet sie auch mehr als das ‚blaue Blut‘, wie man bei den gegenseitigen Likes bei Facebook sehen kann.

Paul von Oldenburg

Paul Wladimir Herzog von Oldenburg ist der Cousin von -> Beatrix von Storch. Er koordiniert in Brüssel die Interessen der rechtskatholischen Organisation „Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“ (TFP). In Deutschland ist Matthias von Gersdorff ein bekannter Vertreter dieser Organisation, der jahrelang gegen das Jugendmagazin BRAVO wetterte, aber nun beim Kampagnen-Netzwerk Demo für alle von -> Hedwig von Beverfoerde mitwirkt. Die TFP kämpft gegen Gleichheit, ist wesentlich mitverantwortlich für den Gesetzes-Entwurf des restriktiven Abtreibungsgesetzes in Polen und ist weltweit bei den sogenannten „Märschen für das Leben“ aktiv.
Paul von Oldenburg sieht die Französischen Revolution als Fehler an, die Bauernbefreiung habe nichts Gutes gebracht und er ist sich mit der TFP einig, dass mittelalterliche Zustände wieder eingeführt werden müssten. Wie die TFP beklagt auch Paul von Oldenburg den mangelnden Einfluss des Adels.
Paul von Oldenburg ist zum Katholizismus konvertiert, was die Heirat mit -> Maria del Pilar Méndez de Vigo y Löwenstein-Wertheim-Rosenberg erleichterte

Pilar von Oldenburg

Pilar von Oldenburg, geborene Maria del Pilar Méndez de Vigo y Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, ist die Sprecherin der Anti-Choice-Initiative ‚SOS-Leben‘, einer Aktion der ‚Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur‘, die zum Netzwerk der ‚Gesellschaften für Tradition, Familie und Privateigentum‘ (TFP) gehört.
Sie ist die Ehefrau von -> Paul von Oldenburg.
Väterlicherseits ist Pilar von Oldenburg mit der spanischen Adels-Familie -> Íñigo Méndez de Vigo verwandt, deren Familien-Mitglieder auf verschiedenen Ebenen mit Franco zusammengearbeitet haben.
Mütterlicherseits stammt Pilar von Oldenburg aus dem Adelsgeschlecht der Löwensteins. Mit den Löwensteins im Vorsitz entstand das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Ihr Großvater -> Karl von Löwenstein war nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls Vorsitzender des ZdK, musste aber diesen Posten aufgeben, als ein Journalist in den 1960er Jahren die allzu große Nähe Karl von Löwensteins mit dem Nazi-Regime aufdeckte. Seither positionieren sich einige Löwensteins deutlich rechts vom ZdK.

Íñigo Méndez de Vigo
Íñigo Méndez de Vigo war als Mitglied der spanischen Partei PP zuletzt Bildungsminister. Íñigo Méndez de Vigo ist der Onkel von -> Pilar von Oldenburg. Die Familie Méndez de Vigo ist in Spanien sehr machtvoll. Hier ein Artikel von 2016 von El Espanol: Die Kaste Méndez de Vigo: eine Familie, die in Spanien 200 Jahre lang die Macht spielt mit entsprechender Grafik:

Karl zu Löwenstein

Karl Friedrich Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war wie zwei seiner männlichen Vorfahren Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Seine 1948 begonnene Präsidentschaft endete 1967, nachdem belastendes Material zu seinem Verhalten im Nationalsozialismus öffentlich wurde. Karl zu Löwenstein ist unter anderem der Großvater von -> Pilar von Oldenburg und der Vater von -> Alois zu Löwenstein und -> Christiana Habsburg.

Alois zu Löwenstein

Alois Konstatin Fürst zu Löwenstein ist der Sohn von -> Karl zu Löwenstein. Alois zu Löwenstein leitete bis 2017 den Kongress Freude am Glauben des rechtskatholischen Forums deutscher Katholiken, in dem er zugleich Kuratoriumsmitglied ist. 2015 stellte -> Hedwig von Beverfoerde die Demo für alle vor. Für die damals von ihr geleiteten und von den Storchs (-> Beatrix von Storch / -> Sven von Storch) verantworteten Initiative Familien-Schutz wurde mit einer Kollekte gesammelt.
Alois zu Löwenstein ist verheiratet mit Anastasia Viktoria Cecile Prinzessin von Preußen, einer Enkelin des letzten Kaisers Wilhelm II. und die Cousine von Marie Cäcilie von Preußen, der Mutter von -> Paul von Oldenburg.

Christiana Habsburg

Christiana Habsburg ist die Tochter von -> Karl zu Löwenstein, sie heiratete einen Nachfahren aus der östereichisch-ungarischen Kaiserfamilie. Anscheinend muss man sich diese ständischen Heiraten tatsächlich so unfrei und sexistisch vorstellen, wie Peter Brügge dies 1963 im Spiegel zum zweitägigen Fest der Silberhochzeit auf Burg Hohenzollern zu Christiana zu Löwenstein und zu ihrer Schwester Monika zu Löwenstein (der Mutter von -> Pilar von Oldenburg) ausdrückte (Peter Brügge: Zum Nachtisch eine süße Krone, in: Der Spiegel 28/1963, S.41):

Allerdings hat auch ihr Bruder -> Alois zu Löwenstein in die Familie des ehemaligen deutschen Kaisers eingeheiratet (ohne dabei als „Reh“ bezeichnet worden zu sein). Diese ständische Heiraten mit seinen Ritualen erklärt vielleicht, warum Adelsfamilien gegen Ehe für alle und gegen Abtreibungen und gegen Sexualität außerhalb der Ehe mobilisieren: Dies alles konterkariert Stammbäume, Rituale und die Prätention des „blauen Blutes“. Vielleicht gibt es auch andere Zusammenhänge: Während Paul Georg Habsburg-Lothringen standesgemäß die Cousine von -> Beatrix von Storch, Eilika Herzogin von Oldenburg, ehelichte, heiratete eine Generation später Imre Habsburg-Lothringen, der Sohn eines Cousins von Georg Habsburg, eine „Bürgerliche“: die US-Amerikanerin Kathleen Walker. Allerdings, und das ist das Irritierende, ist Kathleen Walker bekannt geworden als Studentin, die zu einer revolutionären Bewegung gegen Abtreibung aufrief, und zwar im radikalen der „no exception“-Strömung von American Life League. Imre und Kathleen Habsburg-Lothringen treten nun gemeinsam mit dem Nimbus es Adels bei antifeministischen Veranstaltungen wie den konspirativen Treffen der Agenda Europe auf.
Zurück zu Christiana Habsburg: 2017 hielt sie einführende Worte beim World Congress of Families in Ungarn unter der Schirmherrschaft von Victor Orban. Sie war dort nicht die einzige „Adelige“. Ein portugiesischer „Herzog“ (Duarte Pio di Braganza) referierte bei dieser christlich-fundamentalistischen Veranstaltung ebenso wie Ludovine de la Rochere aus Frankreich, die die Präsidentin von La Manif pour tous ist, dem Vorbild der Demo für alle in Deutschland. „Adelige“ waren von Anfang an beim World Congress of Families als Sprecher*innen vorgesehen, während des ersten Kongresses in den 1990ern bspw. -> Johanna von Westphalen. Zwischendurch durfte -> Paul von Oldenburg mehrfach sprechen und seinen Kollegen Mathias von Gersdorff mitnehmen. Beim letzten Kongress 2019 unter der Schirmherrschaft der italienischen LEGA von Salivini wurde die „Prinzessin“ Gloria von Thurn und Taxis präsentiert und ein spanischer „Prinz“, Louis Alphonse von Bourbon, Herzog von Anjou, war ebenfalls vorgesehen.

Eduard Habsburg

Während des World Congress of Families 2019 in Verona sprach auch der Botschafter des Vatikans in Ungarn, Eduard Habsburg-Lothringen. Er ist der Sohn von -> Christiana Habsburg, also der Cousin von -> Pilar von Oldenburg. Und er ist der Bruder von Paul Habsburg.
Eduard Habsburg ist verheiratet mit Marie Therese (Freiin von) Gudenus, der Schwester von Gordian (Freiherr von) Gudenus. Gordian Gudenus ist mit Marina (Freifrau von) Elverfeldt-Ulm verheiratet, beide engagieren sich beim Opus Dei. Marina Gudenus ist Moderatorin der Opus Dei-Organisation Gesellschaft für Familienorientierung und Vorstandsmitglied des Opus Dei-nahen Kindergartens Stella. Eduard Habsburg war vor der Ernennung zum Botschafter des Vatikans Medienreferent des Bischofs Klaus Küng, ein bekanntes Mitglied beim Opus Dei. In diesem Zusammenhang wäre noch der Familienclan -> Bonelli zu nennen. Das Online-Magazin Confessiones fasste 2017 diese Zusammenhänge zusammen:

Aus: Confessiones: „Österreich auf dem Weg zur Orbánisierung – Opus Dei-Netzwerke mischen kräftig mit“ vom 26.10.2017 (ergänzt im März 2018).
In Deutschland gibt es ähnliche, dem Opus Dei nahestehende Familienstrukturen. Da in diesem Text nur auf einen adeligen Familienclan eingegangen wird, belasse ich es bei diesem Hinweis.

Paul Habsburg
Paul Habsburg, Sohn von -> Christiana Habsburg, Bruder von -> Eduard Habsburg, ist Priester bei den Legionären Christi, einem katholischen Orden, der im Vatikan an Ansehen verlor, als bekannt wurde, dass der Gründer dieses Ordens mehrfach sexualisierte Gewalt gegen Knaben begangen hatte. Dies ist besonders problematisch, weil der Orden pädagogisch orientiert ist. So können im Orden bereits zwölfjährige eine Ausbildung beginnen, die dann später in die Priesterschaft mündet. Und die Laienorganisation Regnum Christi hat in Düsseldorf einen eigenen Kindergarten aufgemacht, wo laut pädagogischem Konzept die Kinder lernen sollen, sich mit Heiligenverehrung und Beichte zum „Geschenk für Erwachsene“ zu machen. Schirmherrin des Kindergartens ist Christiana Habsburg. Der aus Mexiko stammende Orden wird dort auch „Millionäre Christi“ genannt, weil ihm eine lukrative Zusammenarbeit mit reichen Unternehmern nachgesagt wird. In Deutschland findet sich diese Zusammenarbeit beim Bund Katholischer Unternehmer und dort ist dann auch die Antifeministin Birgit Kelle involviert.

Sylvester Heereman

Einer des vierköpfigen Generalrates der rechtskatholischen Legionäre Christi ist seit 2014 Sylvester Heereman. Sylvester Heereman ist der Sohn von -> Johannes Freiherr Heereman und ->Michaela Freifrau Heereman. Sylvester Heereman trat auch bei einer Konferenz des Instituts von Ralph Bonelli auf, der wiederum verschiedene Auftritte bei den Legionären Christi / Regnum Christi hatte.

Johannes Freiherr Heereman
Johannes Konstatin Freiherr Heereman ist der Vater von -> Sylvester Heereman und der Ehemann von -> Michaela Freifrau Heereman.
Johannes Heereman hatte jahrelang verschiedene Führungspositionen bei den Malteser*innen inne. Zudem war Johannes Freiherr Heereman von 2011 bis 2018 geschäftsführender Präsident von Kirche in Not in Deutschland. Kirche in Not gibt den die Zeitschrift „Echo der Liebe“ heraus (Redaktion: Jürgen Liminski (Opus Dei)) und hat einen“Leitfaden“ gegen die „Gender-Ideologie“ publiziert. Zudem unterstützt Kirche in Not das rechtskatholische Internetportal kath.net mit einem jährlichen fünfstelligen Beitrag.

Michaela Freifrau Heereman

Michaela Freifrau Heereman ist die Mutter von -> Sylvester Heereman und die Ehefrau von -> Johannes Freiherr Heereman. Sie ist eine geborene von und zu Guttenberg und die Nichte von Felix Habsburg-Lothringen, Bruder von Otto Habsburg. Zudem ist sie die Tante des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg.
Michaela Freifrau Heereman wurde in den Päpstlichen Rat der Familie berufen. In Fernseh-Talkshows und Artikeln vertrat sie Positionen für eine heterosexuelle Normierung in der Erziehung, gegen Scheidung, „künstliche“ Verhütung usw.. Als Vorstandsmitglied des Elternvereins NRW lud sie -> Hedwig von Beverfoerde von der Demo für alle zu einer Veranstaltung ein. Zudem lud sie für den Elternverein NRW 2018 zu der Konferenz Wertevoll aufklären nach München ein. Diese Konferenz scheint zur Etablierung christlich-fundamentalistische Formen der Sexualpädagogik durchgeführt worden zu sein, wobei Akteur*innen, die Konversionstherapien (‚Schwulen-Heilung‘) nahe stehen, ebenfalls teilnahmen.

Michaela Freifrau Heereman lud für Oktober 2018 zur Tagung
„Wertevoll aufklären“ ein.

Johanna Hohenberg

Johanna (Herzogin von) Hohenberg gehört zur jüngsten Generation des christlich-fundamentalistisch-antifeministischen „Adels“. Sie ist einerseits die Großcousine der Schwägerin von -> Pilar von Oldenburg, andererseits die Enkelin von -> Johanna von Westphalen.
Johanna Hohenberg arbeitet in Wien für Alliance Defending Freedom International als „Kommunikationsanalystin“ und unterstützt die internationale Kommunikation, also sehr wahrscheinlich ihre Kollegin Sophia Kuby, die Tochter der bekannten katholischen Antifeministin Gabriele Kuby. Sophia Kuby zeichnet sich verantwortlich für das konspirative Netzwerk Agenda Europe, welches 2018 unfreiwillig in der Öffentlichkeit bekannt wurde. Ihre Arbeit in der Alliance Defendig Freedom International scheint auf die Fortführung von Agenda Europe zugeschnitten zu sein. Alliance Defending Freedom International ist ein Ableger von Alliance Defending Freedom. Jedes Jahr werden aktuell über eine Millionen Dollar nach Europa transferiert, um einer christlich-fundamentalistischen Sexual-, Bildungs- und Familienpolitik näher zu kommen.

Johanna von Westphalen

Die inzwischen verstorbene Johanna von Westphalen gründete die CDU-nahe Vereinigung Christdemokraten für das Leben (CDL) und die Stiftung Ja zum Leben und saß dort auch jahrelang im Vorstand. Zudem war sie Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL), der den Marsch für das Leben in Berlin organisiert und saß im Kuratorium des rechtskatholischen Forum deutscher Katholiken. Außerdem wurde bereits beim ersten World Congress of Families in den 1990er Jahren mit ihrem Erscheinen geworben. Johanna von Westphalen ist die Großmutter von -> Johanna Hohenberg, die Cousine von -> Elisabeth von Lüninck und die Großcousine von -> Hedwig von Beverfoerde.

Elisabeth von Lüninck
Elisabeth Freifrau von Lüninck hatte bereits 2013 damit gedroht, die CDU zu verlassen, wenn die CDU sich nicht deutlich gegen die Ehe für alle stellen würde. 2017, nachdem mit Stimmen von CDU-Bundestagsabgeordneten die Ehe für alle eingeführt worden ist, verließ sie dann aus Protest tatsächlich die Partie.
Elisabeth von Lüninck ist die Cousine von -> Johanna von Westphalen und die Mutter von -> Hedwig von Beverfoerde.

Hedwig von Beverfoerde

Hedwig Freifrau von Beverfoerde ist die Tochter von -> Elisabeth von Lüninck und die Großcousine von -> Johanna von Westphalen.
Hedwig von Beverfoerde war zunächst im Kontext des Kampagnennetzwerkes der Zivilen Koalition von -> Sven und -> Beatrix von Storch für die Thematik der Initiative Familien-Schutz zuständig. Sie gab diese Aufgabe schließlich an die Storchs ab und übernahm von ihnen die Koordination der Demo für alle. Die Demo für alle arbeitet mit dem spanischen antifeministischen Netzwerk CitizenGo zusammen.

Hiermit schließt sich der Kreis. Nicht aber die Geschichte der politischen Wirkmächtigkeit des „Adels“, obwohl dieser schon seit über einhundert Jahren als ungleichzeitige Klasse auf den Müllhaufen der Geschichte gehören sollte.



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