Höcke aka Ladig (3)
Jeder Kapitalismus hat seinen entsprechenden Faschismus, der nicht erscheinen muss, aber erscheinen könnte.
Björn Höckes Faschismus ist rückwärtsgewandt mit vielen Bezügen zum Nationalsozialismus, einem Faschismus aus der Zeit des „fordistischen“ und „fossilistischen“ Kapitalismus. Ein neuer Faschismus würde heute anderes funktionieren, ohne Massenformierungen, aber mit KI-Überwachung, ohne Propaganda-Ministerium, aber mit Algorithmen. Drohnen tragen keine Ledermäntel und Outsourcing und Privatisierung sind die neuen Wirkmechanismen.
Höcke will ein „Investitionsverbot“ und „Migrationsverbot raumfremder Mächte“. Aber ein isoliertes Deutschland oder isoliertes „Nationalstaaten-Europa“ ohne Erdöl aber auch ohne Hightech könnte gar nicht als autoritäres Regime funktionieren, außer kurzzeitig alles zu zerstören.
Björn Höckes Faschismus könnte dennoch Wirklichkeit werden – als Zerstörungsfaschismus, als wegbereitendes Aufräumen für einen digitalfaschistischen Netzwerkstaat. Höckes Faschismus wäre „nur“ das vordere Zahnrad einer faschistischen Kettensäge von Tech-Milliardären und in dieser Weise gefährlich.
(Hinweis: das korrekte Veröffentlichungsdatum ist der 18.09.2026. Den Podcast selber habe ich mehrere Tage früher aufgenommen.)

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