„Ein blutiger Witz“


Thilo Sarrazin fühlt sich von der taz „aufs Schlimmste“ diffamiert. Eine erste Verhandlung Sarrazin gegen taz fand im Raum 143 des Berliner Landgerichtes statt. Die taz schreibt hierzu:

Vor dem Saal 143 ist eine Gedenktafel angebracht, die daran erinnert, dass sich in den Jahren 1934–1945 genau hier das „Erbgesundheitsgericht“ befand.

Diese Stätte deutscher Rechtskultur befasste sich in der NS-Zeit mit 21.080 Anträgen auf Zwangsterilisierung von psychisch Kranken, Menschen mit geistigen Behinderungen – und sozial unerwünschten Menschen.

Richter an diesem Gericht war unter anderem der Großvater des Sarrazin-Verteidigers Klaus von Dohnanyi, Karl Bonhoeffer. Hans-Olaf Henkel wies in einer Laudatio für Sarrazin auf die DNA der Familie Donanyis hin, die den Widerstandsgeist erklären solle.

Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ steht in der Tradition der Erbgesundheitsideologie.

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